Neuauflage der Förderprogramme des Europäischen Sozialfonds

2015 beginnt die neue Förderperiode des Europäischen Sozialfonds, die sich bis 2020 erstreckt.

Daher können zur Zeit die Fördermaßnahmen:

  • Bildungsprämie (Bund)
  • Bildungsscheck Brandenburg
  • Bildungscheck NRW
  • Weiterbildungscheck Sachen

nicht beantragt werden.

Sobald die neuen Regelungen und Prozedere bekannt gegeben werden, erfahren Sie hier näheres.

Fördermöglichkeiten

Steuererstattung - Einkommensteuererklärung

Steuererstattung - Einkommensteuererklärung

Die tatsächlichen Kosten des Fernstudiums können sich erheblich reduzieren, wenn Sie die Möglichkeit haben, die Ausgaben steuerlich geltend zu machen. Hierbei müssen Ihre allgemeine steuerliche Situation und die Höhe Ihres Einkommens berücksichtigt werden. Verbindliche Aussagen hierzu geben Ihnen ihr Steuerberater und die Finanzämter.

Im Allgemeinen werden folgende Kosten berücksichtigt:

  • Gebühren (Fernstudium)
  • Gebühren (Prüfung beim Gesundheitsamt)
  • Gebühren (Seminare)
  • Fachliteratur, Arbeitsmittel
  • Fahrtkosten, Übernachtung & Verpflegung (Praxisunterricht)


Info:

  • Sprechstunde der Finanzämter
  • Steuerberater

Bildungsprämie

Bildungsprämie Um mehr Menschen für die berufliche Weiterbildung zu mobilisieren, hat da Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Programm Bildungsprämie eingeführt. Nutznießer dieses Programms sollen vor allem diejenigen sein, die bisher aufgrund ihres Einkommens die Kosten einer Weiterbildungsmaßnahme nicht tragen konnten.

1. Der Prämiengutschein
Der Prämiengutschein ist die schriftliche Zusage, dass Teile der Kosten Ihrer beruflichen Weiterbildung übernommen werden. Sie können den Prämiengutschein einmal jährlich unbürokratisch und schnell in einem Beratungsgespräch erhalten und bei einem Bildungsträger einlösen. Wichtig: Die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme darf nicht mehr als 1.000,-€ kosten. Maßstab ist die auf der Rechnung angegebene Veranstaltungsgebühr.

Wer erhält den Prämiengutschein?
Selbstständige und Angestellte, die mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren jährlich versteuerndes Einkommen maximal 20.000,-€ beträgt. Bei gemeinsam Veranlagten liegt die Einkommensgrenze bei 40.000,-€ jährlich. Bei der Berechtigung des zu versteuernden Einkommens werden Kinderfreibeträge berücksichtigt. Die weiterbildungsinteressierte Person muss das 25. Lebensjahr vollendet haben. Mit dem Prämiengutschein können Sie Ihre geplante Weiterbildung leichter finanzieren.

 

Weiterführende Informationen: www.bildungspraemie.info

Bürgerservice Bildungsprämie Telefon: 0800-2623000

Weiterbildungssparen

Mit dem "Weiterbildungssparen" wird im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) eine Entnahme aus dem angesparten Guthaben erlaubt, um Weiterbildung zu finanzieren - auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Arbeitnehmersparzulage geht dabei nicht verloren. Damit können an Weiterbildung Interessierte aufwändigere und oftmals langfristigere Weiterbildungen leichter finanzieren. Mit den Beraterinnen und Beratern überlegen sie, welche Weiterbildung ihren Fähigkeiten und beruflichen Wünschen am ehesten entspricht und erhalten einen Spargutschein. Mit dem Finanzdienstleister (Bausparkasse, Bank oder Versicherung) werden die finanziellen Details besprochen.

Bildungsscheck: NRW

Bildungsscheck: NRW

 

 

Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert die Landesregierung Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung. Das Sonderprogramm Bildungsscheck Fachkräfte NRW läuft vorzeitig zum 31.Oktober 2014 aus. Auf Grund der hohen Nachfrage von Betrieben und Beschäftigten ist der Etat erschöpft. Bis zum Jahresende werden deshalb die Bildungsscheckberatung und die Ausgabe von Bildungsschecks ausgesetzt.

Mit Beginn der neuen ESF-Förderphase wird in 2015 ein neu gestaltetes Programm zum Bildungsscheck aufgelegt. Geplant ist, das Instrument insbesondere auf Zugewanderte, An- und Ungelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende auszurichten.

Achtung: Alle bis zum 31.10.2014 ausgegeben Bildungsschecks können im November und Dezember 2014 bei den Weiterbildungsanbietern eingelöst werden, bei später startenden Kursen auch erst im Jahr 2015.

Weitere Informationen zum neuen Bildungsscheck finden Sie demnächst auf diesen Seiten.

Bildungsscheck: Brandenburg

Bildungsscheck: Brandenburg

 

 

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Bürgerinnen und Bürger mit Hauptwohnsitz im Land Brandenburg können bei der LASA einen Bildungsscheck erhalten.

Wie hoch ist der Bildungsscheck?
Der Bildungsscheck hat eine Höhe von maximal 500,- €. Pro Person können maximal zwei Bildungsschecks pro Jahr ausgestellt werden. Ein Bildungsscheck muss innerhalb eines halben Jahres ab Datum der Freischaltung eingelöst werden.

Ist eine Eigenbeteiligung erforderlich?
Jeder muss sich an den Kosten der Weiterbildung (ausschließlich Kursgebühren) beteiligen. Die Höhe der Eigenbeteiligung beträgt mindestens 10% für Beschäftigte, die sich in Elternzeit befinden oder die im Rahmen des "Kommunal-Kombi" tätig sind oder die ergänzende Leistungen zum Lebensunterhalt nach SGB II erhalten. Für alle anderen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt die Eigenbeteiligung an den Kursgebühren mindestens 30%

Die Bürgerinnen und Bürger dürfen:

  • Im laufenden Kalenderjahr an keiner beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben.
  • Nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt sein.
  • Sich derzeit nicht in einer Ausbildung oder einem Studium befinden.
  • Keine weiteren Zuschüsse zur Weiterbildung erhalten.
  • Sich noch nicht für die Weiterbildungsmaßnahme angemeldet haben, für die der Bildungsscheck eingesetzt werden soll.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg GmbH: LASA Brandenburg GmbH
Wetzlarer Str. 54
14482 Potsdam

Telefon 0331 / 60 02 - 333 oder im Internet unter www.bildungsscheck.brandenburg.de

Qualischeck: Rheinland-Pfalz

Qualischeck: Rheinland-Pfalz

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt mit dem QualiScheck die Finanzierung der beruflichen Weiterbildung und übernimmt einmal im Jahr 50 % der Kosten der Weiterbildungsmaßnahme, bis maximal 500,– Euro.

Wer erhält den QualiScheck?

  • abhängig Beschäftigte
  • geringfügig Beschäftigte („Mini-Jobs“)
  • Berufsrückkehrer/Innen
  • Existenzgründer/Innen (Selbstständige oder Freiberuflerinnen und Freiberufler, die nicht in die Gruppe der mitarbeitenden Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber fallen, in den ersten fünf Jahren nach Betriebsgründung oder in den ersten fünf Jahren nach Aufnahme ihrer freiberuflichen oder selbstständigen Tätigkeit).


Darüber hinaus müssen Sie folgende weitere Voraussetzungen erfüllen:

  • Als abhängig oder geringfügig Beschäftigte/r oder Berufsrückkehrer/ in müssen Sie in Rheinland-Pfalz wohnen oder arbeiten.
  • Sind Sie selbstständig beschäftigt, muss der Sitz der Hauptniederlassung in Rheinland-Pfalz sein.


Was wird gefördert?
Gefördert werden berufsbezogene Weiterbildungsmaßnahmen, die der Verbesserung der Fach-, Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenz dienen. Berufsbezogen sind Weiterbildungen, wenn sie nach dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Berufsausbildung oder Studium) dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit in einem ausgeübten oder angestrebten Beruf dienen.

Bitte beachten Sie, dass der QualiScheck nur für Weiterbildungen beantragt werden kann, zu denen Sie sich noch nicht angemeldet haben.

Er kann beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), Rheinallee 97 - 101 in 55118 Mainz, beantragt werden.

Telefon: 0800 5888432

Mo.-Do. von 8:00 bis 16:00 Uhr
Fr. von 8:00 bis 15:00 Uhr

Internet: www.qualischeck.rlp.de

Weiterbildungsscheck: Sachsen

Weiterbildungsscheck: Sachsen

Die Förderung der "betrieblichen und beruflichen Weiterbildung" ist ein wichtiges Instrument der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Gemeinsam unterstützen EU und der Freistaat Sachsen Arbeitnehmer, die sich berufsbegleitend weiterbilden wollen. Den Weiterbildungsscheck gibt es für alle Weiterbildungen, die die Beschäftigungschancen von heute und morgen verbessern.

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind Arbeitnehmer, die zum Zeitpunkt der Antragstellung in einem Arbeitsverhältnis stehen und nicht arbeitslos gemeldet sind. Die nachfolgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Der Hauptwohnsitz der Beschäftigten ist in Sachsen.
  • Die Weiterbildung kostet mindestens 650,- €.
  • Die Weiterbildung ist individuell. Sie muss nicht im Zusammenhang mit den Anforderungen des aktuellen Arbeitgebers oder der derzeitigen Aufgaben stehen.

Wie hoch ist die Förderung?
Es gibt keine Obergrenze der Zuschusshöhe. 80 % der Kosten für eine Weiterbildung erhalten Beschäftigte mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von unter 2.500,- € im Hauptbeschäftigtenverhältnis. 60 % der Weiterbildungskosten erhalten Beschäftigte mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 2.500,- € bis zu 4.150,- €, wenn sie eine dieser Voraussetzungen erfüllen: über 50 Jahre alt sind, in Teilzeit, Befristung oder Leiharbeit arbeiten, einen ersten akademischen Abschluss (Mindestkosten 1.000,- €) anstreben.

Wie funktioniert es?
Sie suchen sich eine passende Weiterbildung aus und holen drei Angebote ein, wobei durch den Antragsteller eine begründete Auswahlentscheidung zum wirtschaftlichsten Angebot zu treffen ist. Reichen Sie den Antrag auf Förderung mindestens 6 Wochen vor Beginn der Maßnahme bei der zuständigen Stelle ein. Sobald die Förderung bestätigt oder ein vorzeitiger Maßnahmebeginn zugesagt wurde, können Sie sich verbindlich anmelden und an der Weiterbildung teilnehmen. Nach Abschluss der Weiterbildung reichen Sie die Rechnung und den dazugehörigen Zahlungsnachweis ein und Sie erhalten den Förderbetrag.

Weitere Infos:Sächsische Aufbaubank Förderbank (SAB)

Hotline: 0351 4910-4930 oder 0351 4910-4000

Mo.-Fr. 8:30 bis 18:00 Uhr.

Internet: www.sab.sachsen.de